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HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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Guten Abend alle miteinander,
ich weiß das meine Frage bzw. unserer Problem schon mehrfach hier diskutiert wurde, aber ich möchte trotzdem nochmal Euren Rat oder eine Bestätigung.
Also unsere Tochter spielt seit nun 8 Monaten Geige und sie bleibt nicht immer im Takt, ganz schlimm fällt es auf wenn sie mit Ihrem Geigenpartner einen Canon spielen soll / aktuell: Bruder Jakob und Hejo, spann ... Sobald Ihr gegenüber einsetzt wird sie schneller. Auf Ansage langsamer zu spielen - schläft sie dann fast ein. In 4 Wochen sollen sie zusammen vorspielen. Ich weiß nicht wie wir das noch hinbekommen sollen, die beiden sehen sich nur einmal die Woche zum Üben!
2. Problem: die Intonation Meißtens klappts, aber manchmal auch überhaupt nicht und sie macht den Eindruck als würde es sie nicht wirklich stören Wenn sie Flageolettöne spielt und wieder zurückkommt ist es selten der richtige Ton und sie kann dann nicht korrigieren.
Ich weiß nicht, ist das normal - müßten wir das in 8 MOnaten schon besser können? Oder gibts noch Hoffnung?
Außerdem spielen wir jetzt aus der "Fröhlichen Violine 1" die kleine Geistermusik. Kennt das jemand? Ich finde das schon ziemlich schwer...!?
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Sophia
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Aw: HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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1. Kinder müssen es meist erst lernen mit einer zweiten Stimme zu spielen. Versuch doch mal beim Üben beide Stimmen mitzuspielen, damit Deine Tochter sich an Dir orientieren kann, aber trotzdem die nzweite Stimme hört. Mit dem Klavier geht das ganz gut. 4 Wochen Vorbereitung sind mehr als ausreichend. Ich sage Kinden die noch aus der fröhlichen Violine spielen erst ein bis zwei Wochen vorher welches Stück gespielt wird. Es wird also sicher alles gut gehen. Außerdem ist es oft so, dass bei Vorspielen viele Kinder plötzlich sehr gut spielen, so gut wie man es sich vorher nie gedacht hätte.
2. Ist sie vielleicht in der ersten Lage noch unsicher und trifft deshalb die Töne nicht immer?
3. Was ist "normal"?
Es gibt Kinder die spielen nach acht Wochen schon das erste Schülerkonzert, andere brauchen acht Monate, wieder andere viele Jahre.
Soll Deine Tochter Berufsmusikerin werden? Wenn nein, dann sehe ich da überhaupt kein Problem. Wenn ja, dann kann ich nur zitieren: "Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht".
4."Ziemlich schwer" ist auch relativ. Bei vielen Schülern sind alle neuen Stücke erst einmal schwer, nach einigen Tagen Üben kommt dann schlagartig der "Durchbruch", plötzlich geht es.
Ich würde mir an Deiner Stelle nicht so viele Gedanken machen. Deine Tochter lernt in ihrem eigenen Tempo und ob es im Verhältnis zu anderen schnell oder langsam ist, ist solange sie nicht Berufsmusiker werden will, unwichtig.
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Aw: HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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Guten Morgen Sophia,
lieben Dank für Deine schnelle Antwort. Du hast sicher Recht und im Grunde brauchte ich nur die Bestätigung. Ich mache mir von Hause aus immer zu viele Gedanken. Meine Tochter spielt und hat Spaß und dass ist das Wichtigste, denke ich. Und Berufsmusikerin, nun weiß Gott was aus uns allen wird - aber das ist nicht das erklärte Ziel!!!
LG Kat
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Aw: HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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Ich hätte vielleicht auch noch einen Tipp. Kanons erfordern schon eine gehörige Rhythmussicherheit und ein Einfühlen in den/die Mitspieler. Reine Duette sind wesentlich leichter, besonders wenn auch die zweite Stimme gekonnt wird.
Ich würde mit der Lehrerin sprechen, und eventuell ein anderes Stück auswählen. Denn solche rhythmischen Unsicherheiten lassen sich nicht einfach wegtrainieren wie eine bestimmte schwere Stelle im Stück. Zum Beispiel das Stück Nr. 87 Das traurige Kindlein (Seite 67, Fröh.Vio.Bd.1)wäre so etwas. Der Band selber hat sonst meist nur Duette, deren zweite Stimme von einem etwas fortgeschrittenen Schüler ausgeführt werden muss.
Die Lehrerin hat sicher noch viel Material in dieser Schwierigkeitskategorie, die zwei Schüler auf gleichem Niveau spielen können.
Ansonsten würde es deiner Tochter sicher helfen sehr viel zu singen, deshalb würde ich mit ihrer Lehrerin absprechen, dass in das Übeprogramm viele bekannte (!) Kinderlieder aufgenommen werden. Dann wird ihr mit der Zeit auch die Intonation leichter fallen. Nicht für jeden Geigenschüler ist die fröhliche Violine passend. Sie bietet viel fantasievolles Material, führt sehr früh geigenspezifische Techniken ein. Was für den einen genau passend ist, ist für den anderen nicht der richtige Zugang. Im Prinzip ist die fröhliche Violine mehr für Schulkinder, die bereits musikalische Vorkenntnisse z.B. auf der Blockflöte, oder vom Chorsingen oder ähnliches haben, also von daher eher anspruchsvoll zu nennen.
Also wenn Flageolettspielen und das wieder in die 1. Lage- Zurückfinden noch nicht klappen, ist sie eben noch nicht so weit. Das Gehör kann man schulen. (Es wird ja sogar behauptet das sogenannte absolute Gehör ist erlernbar - nicht umsonst haben hier die Kinder ein absolutes Gehör, die schon während der Schwangerschaft ständig Musik ausgesetzt sind.)Dafür ist sie vielleicht motorisch schon geschickter (was sich meist in Schnelligkeit ausdrückt).
lg Ines
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Letzte Änderung: 01.06.2009 11:48 von Ines.
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Sophia
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Aw: HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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@Ines
Warum verunsicherst Du Kat noch mehr?
@Kat
Ich würde davon ausgehen, dass die Lehrerin weiß was sie tut. Sie hat sicher Erfahrung mit vielen verschiedenen Kindern und kann die passende Geigenschule für Dein Kind und auch die passenden Stücke fürs Vorspiel auswählen.
Gegenüber Duetten haben Kanons den Vorteil, dass beide Kinder ihre Stimme gleichzeitig üben können. Wenn das klappt, dann wird im Kanon gespielt.
Ich glaube nicht dass es nötig ist einer erfahrenen(?) Lehrerin Tipps zu geben bezüglich dessen wie sie das Kind fördern soll. Sie hat sicher ihr eigenes Konzept und das scheint ja zu funktionieren, sonst hätte es sich rumgesprochen und sie hätte Schülermangel...
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Aw: HIlfe, jetzt kommt alles auf einmal! vor 1 Jahr, 3 Monaten
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also ich kann nur empfehlen, dass die Kleine so viel wie möglich mit Metronom übt - immer und immer wieder. Das nervt zwar die meinsten Schüler, ist aber wirksam.
Außerdem würde ich das nicht so verbissen sehen mit dem Vorspiel. Meine Tochter bekommt inzwischen kostenlosen Zusatzunterricht aufgrund ihrer Fähigkeiten. Ich kann aber allen versichern, dass sie auch so manches Vorspiel schon voll "vergeigt" hat. Das ist doch bei Anfängern nicht so tragisch. Wichtig ist, dass die Kinder daraus lernen, weitermachen und nicht aufgeben.
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