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Erfolgserlebnisse & Fragen nach den ersten Monaten
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THEMA: Erfolgserlebnisse & Fragen nach den ersten Monaten
#2508
*Annika*
Mami mit kleinem Klavierspieler und kleinem Geiger
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graphgraph
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Erfolgserlebnisse & Fragen nach den ersten Monaten vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 2
Hallo,

ich hab lange keinen Beitrag mehr geschrieben, aber immer fleißig mitgelesen.

Ich wollte mal erzählen, wie es uns bzw. meinen Jungs momentan so mit dem Musikunterricht geht und bin immer dankbar für Eure Tipps – die meisten Probleme kennt Ihr sicher selbst aus Eurer Anfangszeit!

M. (5 Jahre) spielt jetzt seit 9 Monaten Geige und F. (7 Jahre) genau so lange Klavier. Sowohl beim Unterricht (1/2 Stunde pro Woche) als auch beim Üben bin ich in der Regel dabei und das klappt ganz gut. Besonders beim Geigenunterricht ist es für mich unglaublich wichtig, dabei zu sein, sonst könnte ich meinem Sohn nie so gut helfen, da ich vorher selbst keine Ahnung vom Geigen und was man dabei alles beachten muss hatte! Üben tun die Jungs neben dem Unterricht 5 mal die Woche (einen Tag nehmen wir uns frei…), im Schnitt jeder etwa 20 Minuten bis eine halbe Stunde. Ich finde die Dauer angemessen – lieber täglich und etwas kürzer als selten und lang.

Ich hatte Euch ganz am Anfang mal nach den Möglichkeiten des frühen Zusammenspiels gefragt – da haben wir nun auch schon erste Erfolge verzeichnen können! Die beiden spielen ganz einfache Stücke gemeinsam. Wichtig ist mir hier dabei, dass ihnen das Stück selbst leicht fällt, so dass sie sich auf das Zusammenspiel konzentrieren können. Und auch einfachste Melodien klingen zusammen schon so schön! F. mimt hier schon gleich den „begleitenden Klavierspieler“ und geht sehr auf seinen Bruder und dessen Tempo ein (das macht er echt gut!), für M. ist es derzeit noch schwierig genug, auf sich und sein eigenes Tempo zu achten.
Wenn Ihr hier noch Tipps für schöne einfache Stücke habt: Immer gern!

Zu unseren Geigenfortschritten und unseren kleinen Problemen…:
Ich bin sehr zufrieden mit M.s Fortschritten, sein Lehrer auch. Der Lehrer meint, für das Alter könnte er mit M. außergewöhnlich schnell vorangehen. Wir haben vor 2 Monaten den ersten Band von Susi und Eddi abgeschlossen (der behandelt die 1. Griffart) und haben nun „Das große Vorspiel 1“ aus der Fiedel-Max-Reihe dazwischengeschoben, um die erste Griffart zu festigen und mal längere und anspruchsvollere Stücke auszuprobieren. Was wir hierbei festgestellt haben: M. tut sich sehr schwer damit Noten zu lesen – die kurzes Stücke hat er einfach immer sofort auswendig gespielt. Nun fällt ihm das natürlich vor die Füße, weil er sich ein Stück über 2 Seiten nicht so einfach merken kann! So haben wir in den letzten Wochen fleißig Noten gelernt (nicht die Namen, sondern die Finger dazu!) und nun klappt es einigermaßen, aber vom Blatt spielen ist noch sehr holprig. Die linke Hand macht ganz gute Fortschritte, auch das Gehör. Zumindest bei den Tonleitern korrigiert sich M. inzwischen selbst, wenn die Töne daneben liegen, bei Musikstücken manchmal, aber es wird. Die erste Griffart funktioniert wirklich schon ganz gut. Die Bogenführung ist stark schwankend: An einem Tag klappt alles ganz gut, am nächsten ist der Bogen total schief oder die Hand hält den Bogen falsch oder der Druck ist zu stark oder zu schwach. Wenn er auf den Bogen achtet und hinguckt, läuft es meist ganz gut, an bekannten Stücken üben wir das dann immer – ich denke, das ist in der Phase ganz normal. Ein bisschen schwieriger ist bei schnellen Passagen momentan die Koordination von rechter und linker Hand: Der Richtungswechsel des Bogens passt vom Timing her nicht immer genau zum Finger- oder Saitenwechsel, wodurch es natürlich sehr schräg und unsauber klingt. Spielt er langsam, klappt alles, aber schnell ist es noch schwierig und M. ist dann so auf seine Hände konzentriert, dass er auch gar nicht hört, dass da was schief läuft. Habt Ihr hier vielleicht ein paar Tipps für mich?

Was ich gern noch von Euch wissen würde: Wann haben Eure Kinder mit Vibrato angefangen? Und ab wann macht das Spiel in einem Ensemble Sinn?

Was ich mich oft auch frage: Wie gut kann Musik bei so einem kleinen Geiger schon klingen? Was kann ich erwarten? Es ist so schade, dass ich so wenige Vergleiche zu anderen Schülern habe. Ich frage mich bei jedem Quietschen oder jedem Ton, der etwas daneben liegt: Muss das nicht schon besser klappen? Und wie viel „Gefühl“ kann man von einem Kind erwarten? Manchmal „leiert“ er die Stücke einfach runter und manchmal klingt es schon wirklich gut, da merkt man dann, dass er die Musik „fühlt“. M. hat bald sein erstes Vorspiel, da werde ich ja vielleicht mal andere kleine Geiger hören (wobei die meisten bei uns einfach ein paar Jahre älter sind, das kann man schon wieder nicht vergleichen!). F. hat schon zwei Vorspiele hinter sich, die beide sehr gut gelaufen sind – beim nächsten mal möchte er dann auch ein Stück mit seinem Bruder zusammen spielen.

Ich würde mich freuen, Tipps und Anregungen von Euch zu bekommen und mal davon zu hören, wie weit Eure Kinder nach einem Dreivierteljahr etwa waren und ob Ihr unsere (oder meine?) Probleme auch kennt… .

Ganz liebe Grüße
*Annika*
 
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#2509
Annette
klavierspielende Mama eines geigespielenden Sohnes
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Hallo Annika,

danke für den schönen Beitrag! Ich finde es immer interessant zu lesen, wie sich andere Kinder entwickeln. Schön, daß Ihr so motiviert dabei seid! Und süß, daß Ihr eine Klavierbegleitung gleich da habt.

Wenn Dein Kleiner erst 5 ist, finde ich seine Fortschritte sehr gut! Jetzt schon fertig mit Band 1 Susi und Eddi in dem Alter ist wirklich schnell! Da ist doch zum Schluß dieser hübsche kleine Walzer von Schubert drin, denn hat mein Sohni damals vorgespielt (da war er 6), und daraufhin wurde er gleich zum Orchesterspiel eingeladen. Voraussetzung fürs Orchester ist wohl auch ein einigermaßen sicherer Rhytmus und Intonation. Vielleicht ist es bei Euch auch altersabhängig. Er war damals noch der Kleinste, und 5-jährige habe ich in dem Kinderorchester noch gar nicht gesehen. Aber hat er denn Lust? Wenn er sich noch mit dem Rhytmus schwertut, wie Du schreibst, würde ich noch warten.

Mein Sohn ist eigentlich längst so weit, daß er in dem fortgeschrittenenern Orchester mitspielen könnte, aber er will nicht, weil er im Alter nicht passen würde. Er fühlt sich wohler mit Gleichaltrigen, und das finde ich auch richig.

M. tut sich sehr schwer damit Noten zu lesen – die kurzes Stücke hat er einfach immer sofort auswendig gespielt. Nun fällt ihm das natürlich vor die Füße, weil er sich ein Stück über 2 Seiten nicht so einfach merken kann!

Haha, das könnte mein Sohn sein. Er hat immer alles gleich auswendig gespielt, und er kriegt IMMER Probleme, wenn er längere Stücke hat, in denen sich Passagen wiederholen. Er verwechselt das dann dauernd. Inzwischen kann er die Noten zwar viel besser, aber er spielt trotzdem auswendig. Also Notenlernen hat wenig genützt, beim Überblick über die Organisation eines Stückes! Zum Notenlesen habe ich ihm Kinderlieder ohne Text aufgeschrieben, und für jedes "geratene" Stück eine Belohnung spendiert. So hat er das ganz gut gelernt, aber er tut sich immer noch schwer mit Hilfslinien. Inzwischen sieht er ein, daß es blöd ist, fürs Orchester üben zu müssen, wenn es vom Blatt sofort ginge. Schwer tut er sich vom Blatt auch mit plötzlichen Tonartänderungen, also wenn plötzlich ein Kreuzchen da ist, das vorher nicht da ist oder eine Auflösung. Das geht beim ersten Mal immer schief, beim zweiten Mal natürlich nicht mehr.

Was Du über die verschiedenen Schwierigkeiten beim Üben schreibst, hört sich ganz normal an, und da kann man nur Geduld empfehlen. Es wird immer besser, aber natürlich nicht sofort.

Hast Du eigentlich einen Youtube-Mitgliedsnamen? Ich schicke Dir dann mal ein paar Videos nach dem Motto "damals und heute".

Mit dem Vibrato hat Sohnemann letzten Sommer angefangen, weil er selbst wollte. Da war er 8. Es hat auch sehr schnell und schön geklappt, aber die Feinheiten sind natürlich nie fertig (vgl. meinen neulichen Beitrag vom langsamen Vibrato).

Erst seit einem knappen Jahr achtet er bewußt darauf, quietschen und knarzen zu vermeiden. Das kam durch Jumu, das hat bei ihm einen Ehrgeiz angefacht, vorher war ihm das ziemlich egal. Intonation kam aber schon früher, da ist er schon lange recht genau.

Schick uns doch auch mal ein Video.

Viel Spaß weiterhin

Annette
 
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#2510
*Annika*
Mami mit kleinem Klavierspieler und kleinem Geiger
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Aw: Erfolgserlebnisse & Fragen nach den ersten Mon vor 2 Jahren, 8 Monaten Karma: 2
Hallo Annette,

vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort!
Es tut immer so gut, von anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht habe, zu hören, dass "alles ganz normal läuft".

Da ist doch zum Schluß dieser hübsche kleine Walzer von Schubert drin, denn hat mein Sohni damals vorgespielt (da war er 6), und daraufhin wurde er gleich zum Orchesterspiel eingeladen.

M. liebt die Europa-Hmyne. Er ist ganz stolz, dass er ein "echtes" Musikstück spielen kann, das auch von richtigen Orchestern gespielt wird und das wír auch auf CD haben. Überhaupt ist mir bei diesem Stück aufgefallen, wie sehr es ihm hilft, sich ein Stück, das er spielen soll, auf CD anzuhören (das ist auch so praktisch beim Fiedel-Max!). Dann fällt ihm der Rhythmus viel leichter, die Intonation ist meist sauberer und er "fühlt" die Musik viel mehr, wenn er selbst spielt.

Ja, Orchesterspiel ist vielleicht noch ein wenig früh, aber ich fange schon mal an mich umzusehen, mittelfristig finde ich das schon wichtig und er hat auch Lust dazu. Wir haben hier ein ganz tolles Orchestermodell mit 4 aufeinander aufbauenden Kinder- und Jugendorchestern. Leider hat das erste Orchester genau dann Probe, wenn M. Geigenunterricht hat - und der lässt sich leider nicht so leicht verlegen, sein Lehrer ist nur an dem Tag bei uns im Ort. Das zweite Orchester ist für 8-12jährige, da wäre er einfach noch zu klein für. Daher schaue ich jetzt mal nach einem kleinen Ensemble oder so, mal sehen. Aber so furchtbar viele Möglichkeiten habe ich noch nicht aufgetan... .

...und er kriegt IMMER Probleme, wenn er längere Stücke hat, in denen sich Passagen wiederholen.

*lach* Ja, genau das haben wir auch gerade. Immer an den Stellen, nachdem sich eine Passage wiederholt hat, verhaspelt sich M.. Es ist ja schön, dass er so schnell die Stücke auswendig kann, so kann er sich auch mehr auf das Spiel konzentrieren (Notenlesen braucht halt doch noch sehr viel Aufmerksamkeit, die dann woanders verloren geht), aber wenn er gelegentlich mal wüsste, an welcher Stelle er im Lied gerade ist... .

Hast Du eigentlich einen Youtube-Mitgliedsnamen? Ich schicke Dir dann mal ein paar Videos nach dem Motto "damals und heute".

Ich hab Dich schon auf meine Freundesliste gesetzt. Der Ragtime hat mir echt gut gefallen. Aber auf etwas von "damals" bin ich natürlich auch gespannt!

Musicwusel, falls Du das hier liest: Magst Du mir mal den Chiliragtime zusenden? Den würde ich mir gern mal ansehen!

Mit dem Vibrato hat Sohnemann letzten Sommer angefangen, weil er selbst wollte. Da war er 8.

Da hört man so Unterschiedliches... . Ich denke auch, wir sollten noch ein bisschen warten, wir haben einfach zur Zeit andere Baustellen, die erstmal sicher beherrscht werden wollen. Andererseits liest man dann davon, dass zum Beispiel bei JuMu selbst die Kleinsten immer mit Vibrato spielen - das hat mich schon gewundert.
Wie weit sollte ein kleiner Geiger denn sein, um bei JuMu mitzumachen? Nächstes Jahr ist ja mal wieder Geige solo dabei... .

Erst seit einem knappen Jahr achtet er bewußt darauf, quietschen und knarzen zu vermeiden.

DAS beruhigt mich sehr. Wenn er mal nicht hört, wenn ein Ton daneben liegt - okay - aber dass ihn das quietschen menchmal so gar nicht stört, kann ich nicht verstehen! Aber auch das scheint ja normal zu sein... .

Schick uns doch auch mal ein Video.

Gern. Aber ehrlich gesagt muss ich mich da mal reinfurchsen. Ich nehme die Jungs zwar auf Video auf, aber ich hab noch nie eines auf meinen PC gespielt und erst recht nicht bei YouTube reingestellt. Aber ich schau mal, dass ich mal was Schönes aufnehme und Euch dann dran teilhaben lasse!

Viele liebe Grüße und danke für die Hilfe!
*Annika*
 
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#2512
Alabama
Mama mit Geigen/Klavier-Tochter :o))
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Hallo Annika!

du steckst also auch seit kurzem in der "Übemami-Phase" - herzlich willkommen - freu dich auf viele spannende Momente!!

Ich möchte dir zu zwei Dingen kurz eine Antwort schreiben:

Was ich gern noch von Euch wissen würde: Wann haben Eure Kinder mit Vibrato angefangen?

Meine Tochter hat nach knapp 2 Jahren Unterricht mit Vibrato angefangen (mit 8). Wir wechseln aber ja im August zu einem anderen (viel besseren ;o) Lehrer) und von dem weiss ich, dass er bereits ab der 1. Lektion mit Vibrato-Vorübungen anfängt.

Und:Was ich mich oft auch frage: Wie gut kann Musik bei so einem kleinen Geiger schon klingen? Was kann ich erwarten? Es ist so schade, dass ich so wenige Vergleiche zu anderen Schülern habe. Ich frage mich bei jedem Quietschen oder jedem Ton, der etwas daneben liegt: Muss das nicht schon besser klappen?

Da musste ich grad lachen als ich das gelesen habe! Das war bei mir damals genauso, und ich war relativ streng. Bis ich dann (meine Tochter spielte 2 Monate Geige) selbst mit dem Geigenspiel angefangen hab - da bin ich ganz schön auf die Welt gekommen :o))) !! Noch heute (nach gut 2 Jahren) quitscht es immer mal wieder und ich weiss gar nicht warum ..!

Was mich hingegen noch interessieren würde: mit welcher Klavierschule spielt dein 7-Jähriger? Meine Tochter spielt nämlich genau auch seit 9 Monaten Klavier und übt auch täglich so 15-20 Min.

Ich würde mich auch über Videos freuen (auch Klavier).

Liebe Grüsse!!
 
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#2513
*Annika*
Mami mit kleinem Klavierspieler und kleinem Geiger
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Hallo Alabama!

Vielen Dank auch für Deine Antwort.

Ja, die Über-Mami-Phase. Es ist schon schwer, da einen guten Mittelweg zu finden: Einerseits gehört es zu einem Instrument einfach dazu, regelmäßig zu üben und sehr diszipliniert zu sein - wobei kleine Kinder hier einfach viel Unterstützung und Anleitung der Mami benötigen - andererseits will man auch keine "Eislauf-Mutter" sein und das Kind überfordern oder zu sehr unter Druck setzen.
Da muss man sich schon oft selbst von außen betrachten und hinterfragen, um hier einen guten Weg zu finden.

Da musste ich grad lachen als ich das gelesen habe! Das war bei mir damals genauso, und ich war relativ streng. Bis ich dann (meine Tochter spielte 2 Monate Geige) selbst mit dem Geigenspiel angefangen hab - da bin ich ganz schön auf die Welt gekommen :o))) !! Noch heute (nach gut 2 Jahren) quitscht es immer mal wieder und ich weiss gar nicht warum ..!

Ja, das denke ich mir. Vieles sieht von außen so leicht aus! Ich habe ähnliche Erfahrungen beim Judo gemacht: Bei meinem Sohn hab ich immer gedacht: "So eine blöde einfache Judorolle muss er doch mal hinkriegen", dann hab ich aber selbst damit angefangen und erstmal gemerkt, wie schwierig das ist!

Was mich hingegen noch interessieren würde: mit welcher Klavierschule spielt dein 7-Jähriger?

Er hat "Klavierspielen mit der Maus". Zunächst hat er mit Band 1 gearbeitet, der völlig ohne Noten arbeitet und sich ganz auf Kennenlernen des Instrumentes, Haltung, Spiel nach Gehört & Improvisation konzentriert. Inzwischen arbeitet er mit Band 2, in dem jetzt nach Noten gespielt wird. Das war ganz gut - er hat nie so die Probleme wie M. gehabt, der sich entweder auf Notenlesen oder auf seine Geige konzentrieren kann. Wir haben mit der Klavierschule gute Erfahrungen gemacht.

Ich würde mich auch über Videos freuen (auch Klavier).

Ich werde in den nächsten Wochen mal dran arbeiten. Ich bin schon gespannt, was Ihr dazu sagen werdet.
@ Annette: Vielen Dank für die Videos. Den Stiefeltanz üben wir auch gerade für ein Vorspiel. Ich werde den mal aufnehmen, quasi als "direkten Vergleich".

Liebe Grüße
Annika
 
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#2515
Wusel
geigende Mama mit 2 geigenden Mädchen + Mini-Cello
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Liebe Annika,

ich habe Dir das gewünschte Video geschickt, auch noch ein paar andere von unserer mittleren Tochter in diesem Alter.
Sie hat ja auch mit gerade 5 Jahren angefangen.

Vibrato hat C. nach 1 Jahr Unterricht begonnen, weil sie es von der großen Schwester kannte und unbedingt wollte. P. hat nach ca. 1 1/2 Jahren damit begonnen. Das ist stark lehrer- und schülerabhängig.

Mit dem Orchesterspiel hat C. auch schon nach ca. 6 Monaen angefangen. Bei uns gibt es so ein Anfängerorchester. Sie fand das sehr schön damals. Allerdings macht sie im Moment gar kein Orchester, weil sie einfach in keins hineinpasst. Vom Alter aus ins Anfängerorchester vom Geigespielen aus ins "Große Orchester". Dort sind aber alle anderen Kinder zwischen 10 und 16. Dafür spielt sie im Trio, was für sie besser ist.

Jumu hat C. auch schon im 2. Unterrichtsjahr mitgemacht, allerdings in der Duowertung mit ihrer Schwester (siehe Videos). P. war bei der ersten Solowertung gerade 8 geworden und passte noch in die 1a. Im kommenden Jahr wird aber C. auf jedenfall mit dabeisein, muss dann aber mit 8 schon in der 1b spielen. Manche haben halt Glück mit dem Geburtsmonat, andere eher nicht, aber egal.

Ansonsten sollte man sich durch Vergleiche nicht zu sehr verrückt machen. Jedes Kind ist anders, und in diesem Alter erst recht . Freu´Dich, wenn er Spaß am Musizieren hat.
 
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Liebe Grüße, Wusel
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