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THEMA: tja,
#3310
gaspar
Senior Boarder
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graphgraph
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tja, vor 1 Jahr, 10 Monaten Karma: 0
danke penelokan!

Ich sehe das auch so: Ein Gespräch muss es geben. Ich habe mir vorgenommen nach den nächsten zwei Vorspielen sie einzuladen, so dass meine Tochter nicht dabei ist. Ich habe die Streitereien mit der Tochter satt, Katz und Maus theater, Drohungen, Belohungen, usw. satt. Ich finde dass ich mich immer mehr raus halten soll, aber wenn Tochter auf einem Schlag z.B. 3. Lage spielen, ohne ordentliche Erklärung, noch dazu Lagenwechseln und und und... Klar, ein kleveres und begabtes Kind wird zurecht finden. ABer es geht so viel leichter wenn ein Fundament da ist. Und bei ihrem Niveau finde ich ist es dringend angebracht Technik richtig zu lernen, anstatt neu erlernen in ein paar Jahren. Nee, Gespräch steht an. Wenn ich überlege dass letztes Oktober als tochter gerade zu ihr ginge, und die Frau nach der 2. Stunde meinte das Kind soll aufhören, es hat kein Sinn bla bla bla, war das schon ein mächtiges Warnzeichen für mich. Ich habe ihr zugesichert das geübt wird und das Kind gerne speilt aber nichtz gerne übt ( ist doch normal in dem alter finde ich) Jetzt freut sich die Lehrerin über sie. Ich möchte mich beim anderen trotzdem erkündigen , ob er sich die Zeit nochmal nehmen würde sie anzuhören. Ich weiss dass er die Kinder fantastische Technik beibringt, und sie spielen alle sooooo toll. Ich weiss aber auch von seinen "Miserfolge", oder Kinder die aufgehört haben weil sie es nicht ausgehalten haben. Ich bin bereit viel Arbeit zu leisten, nur finde ich es irgendwie nicht richtig dass ich die ganze Stress ernte weil z.B. Lagenwechselübungen gemacht werden müssten oder Tonleiter, aber die werden selten in der Unterricht angehört. Natürlich ist deswegen viel Gezeter! Kein Wunder. Ich denke, wenn ein Kind weiss: Ich gehe zu Unterricht, habe brav und fleissig geübt, und genaue die Sachen werden dann angehört und dann in Unterricht verfeinert, dann sieht es das Licht am Ende der Tunnel. ABer im Moment sieht es so aus bei uns: wir haben die neue Sachen kopiert bekommen: Vivaldi a-moll für 2 vln, Vivaldi G-Dur (beides op.3) Böhm Perpetuo mobile, Janschinow KOnzert, und noch ein paar Stücke. Aber wo bleibt die "nebenarbeit" eben die Übungen die dass alles vorbereiten? Wenn ich nicht selber wusste wie man üben kann, wäre sie hoffnungslos verloren. Und ich habe ein Problem damit. Sie kämpft mit Haltungsprobleme und das bremst sie manchmal. Und dann gibts es Frust. Aber wir beissen uns durch und selber ist sie zufrieden wenn sie ein tolles Vorspiel ablegt. Ich begrenze das Üben auf ca. en Stunde, aber gut aufgeteilt: 5 min dafür, 10 für jeweils das das und das, 20 dafür und plötzlich ist eine Stund geplant, aber vielleicht gibt es mehr zu üben , und dann in der Unterricht kommt nur das und das dran. Wir versuchen die Zeit zu flechten, und nicht jeden Tag alles schaffen, sondern heute 3 und morgen 2 davon und dafür ein andere drittes...


Sorry, es ist wieder lang geworden. Ich mache mir so viele Gedanken! Ich möchte eine Art "Frust-Geige" nähen ( ich bin begeisterte Hobby-näherin) so dass sie es gegen der Wand schmeissen kann als "frust abbau massnahme" ... sie findet die idee gut, und wir versuchen trotz allen Ernst, auch mal über uns selber zu lachen.


liebe Grüsse,
Gaspar
 
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#3312
Profi
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Beiträge: 193
graphgraph
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Aw: tja, vor 1 Jahr, 10 Monaten Karma: 7
Du schreibst, dass DU bereit bist, viel Arbeit zu leisten. Wie sieht es denn mit deiner Tochter aus? Ist sie auch dazu bereit?
Mein Sohn hatte auch nie viel Lust zu üben. Seine Lehrerin war ganz gut, der Unterricht aber auch teilweise ziemlich verfahren, weil ihr die Zeit nie gereicht hat. Oft wurde nicht alles abgefragt, geht mir übrigens genauso. Sie wollt immer, dass ich mit ihm übe. Am Anfang habe ich das gemacht. Es ging wohl so ähnlich ab, wie jezt bei euch. Der Lehrerin habe ich gesagt, ich übe nicht mehr mit ihm, es soll es alleine machen. Sicher hat er damit Zeit verloren. Gestritten haben wir auch immer noch. Seit einem Jahr ist er bei einem anderen Lehrer. Seine Lehrerin wollte es, ich wollte es, und nachdem mein Sohn dort einen Kurs gemacht hatte, wollte er es auch. Sonst hätte ich iihn nicht dorthin gegeben. Übrigens ist er jetzt 15. Übermäßig fleißig ist er immer noch nicht, aber er kommt voran, üben tut er ganz alleine.
Gerade als Musiker sollten wir aufpassen, dass wir unseren Kindern nicht etwas aufdrängen, weil wir es gut und richtig finden. Musik machen lassen, ja klar. Aber auf welchem Niveau wollen die Kinder spielen? Vielleicht haben sie ja auch noch andere Interessen?
Man kann in diesem Alter soviel kaputt machen.


Superheiße Grüße!
 
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