Annette
klavierspielende Mama eines geigespielenden Sohnes
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Streichquintett vor 5 Jahren
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Ich erzähle Euch mal wieder was:
Wir haben ein Kinderstreichquintett gegründet. 4 Kinder (2 Geigen, 2 Celli) sind aus derselben Schulklasse (zweite) und spielen seit 1 - 2,5 Jahren. Die Bratsche wird von einem Geschwisterkind gespielt, das erst im letzten Frühsommer angefangen hat. Alle Kinder sind ganz begeistert dabei, seit wir kurz vor Weihnachten "Alle Jahre wieder" gespielt haben. (Es hat nicht besonders gut geklappt, aber ich war lange krank und deshalb haben wir zuwenig geübt). Der weitere Ehrgeiz ist noch begrenzt: zum Schuljahresabschluß wollen wir "Es klappert die Mühle" vorspielen, das dann aber gut. Eine Streichquartett-Version habe ich übrigens hochgeladen.
Der Cellolehrer hat versprochen, das Stück mit seinen Schülern zu üben, und ich hoffe, daß die Bratschenlehrerin das auch machen wird. Mein Sohn wird keine Probleme haben, wie ich ihn kenne, und die 1. Geige spielt schon am längsten und hat auch Orchestererfahrung. Mal sehen, was daraus wird.
Die Cellokinder sollen jetzt auch ins Orchester, und als mein Kleiner das hörte, war er sehr empört, weil er ja schon "viiieel besser" spielt (was stimmt). Ich habe gesagt, er soll das mit seiner Lehrerin besprechen.
Gruß, Annette
Weihnachten hab
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Re:Streichquintett vor 5 Jahren
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Wie schön, daß Ihr so etwas auf die Beine stellt.
Bei uns wird im März ein Schulkonzert stattfinden. Da werden sich auch so manche Grüppchen finden.
Orchesterspielen finde ich schön und wichtig. Das solltet Ihr versuchen. An unserer Schule gibt es da für jeden Ausbildungsstand etwas. Das fängt mit den "Spatzen" (ab ca. 2. Unterrichtsjahr), dann gibt es ein Nachwuchsorchester (ab 3./4. Unterrichtsjahr) und ein großes Orchester (ab ca. 5.Unterrichtsjahr). Außerdem wächst gerade ein neues Kammerorchester der besten Streicher heran, in dem auch unsere Tochter spielen darf. Sie hat aber auch eine relativ feste Duopartnerin, mit der sie schon auf diversen Veranstaltungen gespielt hat (da war sie heute sogar in der Zeitung  ). Wenn wir Glück haben, bekommen die Beiden demnächst sogar eine gemeinsame zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche. Das wäre super!
Ich finde es erstaunlich, daß in Eurer Klasse gleich 2 Celli sind. Diese sind an unserer Musikschule totale Mangelware  und Bratschen fangen bei uns in der Regel auch erst frühestens ab der 7. Klasse an (spielen natürlich vorher Geige)
Gruß,
Wusel
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Liebe Grüße, Wusel
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Annette
klavierspielende Mama eines geigespielenden Sohnes
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Re:Streichquintett vor 5 Jahren
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Unsere Schule hat auch mehrere Orchester, auch für die kleinen Anfänger. Allerdings meinte unsere Lehrerin heute, Celli wären ziemlich knapp, deshalb kämen die recht früh ins Orchester und würden auch schon früh möglichst viele Töne lernen. Geigen gäbe es dagegen sehr viele, und unser Kleiner sollte erst mal die anderen Griffarten lernen. Damit geht es jetzt los. Er ist ja auch gerade erst 7, ich denke, es macht nichts, wenn wir noch warten.
Dafür soll er aber bei der nächsten "Werbeveranstaltung" vorspielen, für die Kinder, die gerade die musikalische Früherziehung abgeschlossen haben. Da ist er jetzt schon sehr stolz, denn es werden bestimmt auch Kinder aus seiner Schule kommen.
Ich finde es erstaunlich, daß in Eurer Klasse gleich 2 Celli sind. Diese sind an unserer Musikschule totale Mangelware und Bratschen fangen bei uns in der Regel auch erst frühestens ab der 7. Klasse an (spielen natürlich vorher Geige)
Ja, in der Klasse gibt es wirklich viele Musikkinder, neben den Streichern auch noch Klarinette, Querflöte, 2 Klavierschüler und Gitarre. Darüber bin ich sehr froh, denn das ist für alle eine Motivation. Die Kleinen sind alle stolz darauf, und inzwischen drängen einige andere Kinder, die auch gern ein Instrument lernen wollen. Leider scheint es für manche Eltern ein Kostenproblem zu sein.
Die Bratsche hat gleich damit angefangen. Das Mädchen mag den Klang, und der Mutter gefällt der Vorteil, daß Bratschen immer sehr gefragt sind.
Grüße, Annette
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Re:Streichquintett vor 5 Jahren
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Dafür soll er aber bei der nächsten "Werbeveranstaltung" vorspielen, für die Kinder, die gerade die musikalische Früherziehung abgeschlossen haben. Da ist er jetzt schon sehr stolz, denn es werden bestimmt auch Kinder aus seiner Schule kommen.
Bei einer solchen Veranstaltung hat unsere Große auch schon oft gespielt, gerade erst diese Woche und zum ersten Mal auch die Kleinere (5). Diese war megastolz, denn die Kinder, denen sie ihre 1/8 Geige vorgestellt hat, waren fast alle älter als sie  . Sie hat auch wirklich schön gespielt.
Eure Lehrerin scheint ja wirklich sehr langsam vorzugehen. Bei uns wurden gar nicht die verschiedenen Griffarten so auseinandergenommen. Sie hat recht schnell verschiedene Tonarten gespielt, sollte sich halt immer Gedanken um die Tonabstände machen, und da hat sich das mit dem Tiefer-oder Höhersetzen dier Töne irgendwie von selbst ergeben.
Bei uns gibt es auch so "langsame" Lehrer, aber ich weiß nicht, ob das für die Kinder wirklich gut ist.
Ich stelle es mir sehr frustrierend vor, wenn es nicht so richtig vorangeht. Was übt Ihr denn da die ganze Zeit? Macht Ihr verschiedene Stricharten, Lagen? Ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen, warum Ihr Euch so lange an den Tönen aufhalten müßt. Er ist doch wohl auch ganz begabt, so wie es klingt.
Vielleicht denkt Ihr ja doch noch einmal über einen Lehrerwechsel nach?
Unsere Kleine wird demnächst auch schon bei den "Spatzen" spielen. Darauf freut sie sich schon riesig. Im Moment übt sie diverse Kinderlieder, sowohl nach Gehör, als auch nach Noten. Und die "Russischen Stücke" haben wir auch angefangen. Da schreibe ich jetzt immer eine 2. Geigenstimme dazu, weil die Beiden so gern zusammen musizieren.
Gruß,
Wusel
Gruß,
Wusel
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Liebe Grüße, Wusel
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Annette
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Re:Streichquintett vor 5 Jahren
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"Eure Lehrerin scheint ja wirklich sehr langsam vorzugehen. Bei uns wurden gar nicht die verschiedenen Griffarten so auseinandergenommen. Sie hat recht schnell verschiedene Tonarten gespielt, sollte sich halt immer Gedanken um die Tonabstände machen, und da hat sich das mit dem Tiefer-oder Höhersetzen dier Töne irgendwie von selbst ergeben."
Ja, ich kann das ja gar nicht beurteilen, weil ich nie Geigenunterricht hatte. Die Lehrerin geht genau nach dem Buch (Susi und Eddi) vor. Sie stellt eigentlich sehr hohe Anforderungen und läßt jedes Stück so lange üben, bis es wirklich sehr gut ist. Also, die Intonation muß stimmen, er soll das Stück auch klatschen und zählen können, und sie legt sehr großen Wert auf die richtigen Techniken, also z.B. Bogenhaltung, Armbewegung, usw. Ich habe ja mal ein Foto von unserer "Übeuhr" gepostet, da kann man einige der Anforderungen sehen.
Tatsächlich hat mein Burschi jetzt einen sehr schönen Ton finde ich (findet sie auch). Seine Intonation ist sehr gut, und es quietscht oder knarrt oft überhaupt nicht mehr, außer wenn er lustlos ist oder sich ärgert.
Er bekommt auch schon Spaß an "Ausdruck", d.h. forte und piano, ritardando (kindlich übertrieben). Neulich haben wir den Tango (habe ich hier mal hochgeladen) wieder gespielt, und da hat er uns mit einem fetzigen "Tangoschluß" überrascht. (Also, der typische Schluß bei dem auf einen unbetonten Taktteil die Dominante kommt und stark betont wird, und der letzte Tonika-Akkord nur noch als Piano-Staccato hingetupft wird, mit legato darangebunden). Wie genau er das gemacht hat, weiß ich nicht, aber es hat sich sehr tangomäßig angehört.
In Heft 1 kommt nur die 1. Griffart vor.
Trotzdem meinte er gestern nach seiner Stunde, daß seine Lehrerin "zu viel von ihm verlange". Es ist natürlich immer noch viel zu entdecken, was korrigiert werden soll.
Wir haben jetzt mit Heft 2 von Susi und Eddi angefangen, aber dieses Mal meinte die Lehrerin, daß sie schneller vorgehen würde, also nicht alle Stücke spielen wolle. In Heft 2 werden die anderen Griffarten und einige Stricharten behandelt, aber noch kein Lagenspiel.
Ich habe gar keine Erfahrung, wie es andere Lehrer machen. Das Mädchen, das beim Quintett mitspielen wird, spielt schon ein Jahr länger und kann auch die anderen Griffarten. Aber wenn ich ehrlich bin, hört es sich bei meinem Sohn schöner an.
Grüße, Annette
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Annette
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Re:Streichquintett vor 5 Jahren
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Nachtrag: die andere kleine Geigerin ist bei einer anderen Lehrerin.
Interessant, die Methode, nach der Deine Tochter unterrichtet wird. Ist ihre Lehrerin denn nach einem Lehrbuch vorgegangen?
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