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THEMA: Das erste Mal...
#2909
geigenspass
Junior Boarder
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Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 0
Hallo zusammen,

nachdem ich hier jetzt schon eine ganz Weile mitgelesen habe, möchte ich mal Hallo sagen und gleichzeitig eine Frage stellen.

Ich bin die Mutter einer 9 jährigen Tochter, die in diesem Durchgang das erste Mal bei JuMu dabei ist. Sie spielt zwar schon drei Jahre Geige, aber ihr Übungseifer war nicht immer so vorbildlich. Das war so, bis ich sie Anfang des Jahres zu einem Preisträgerkonzert in unserer Stadt mitgenommen habe und sie daraufhin beschlossen hat, dass sie im nächsten Jahr auch dabei sein will. Jetzt übt sie regelmäßig 60 Minuten und bereitet sich vor, so gut sie kann.

Nun zu meiner Frage...
Wenn ich Eure Beiträge und die Vortragsstücke eurer Kinder so lese, dann wird mit etwas mulmig. Spielt sich alles auf dem Niveau ab? Versteht mich nicht falsch, es ist nicht so, dass meine Tochter schlecht spielt, jedoch ist der Schwierigkeitsgrad ihrer Stücke im SG II. Hängt vom Schwierigkeitsgrad alles ab, oder kann man auch mit Stücken eines geringeren SG und dafür einer sehr guten Darbietung erfolgreich sein?

Ich freue mich auf eurer Rückmeldungen.

LG
Geigenspass
 
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#2910
Penelokan
Senior Boarder
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Aw: Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 2
Ich denke, wichtiger als der Schwierigkeitsgrad ist der ordentliche Vortrag der Stücken.

In der Ag II sind eben Kinder die erst seit 2 - 3 Jahren Unterricht haben und andere haben mit 10 Jahren schon 6 Jahre Ausbildung hinter sich.

Einige Kinder kommen aus Musikerfamilien , andere Schüler haben keine Unterstützung in der Familie.

Manche habe tolle Lehrer / Professoren, andere Kinder sind mittelmäßigen oder sogar schlechten Lehrern ausgeliefert.

Deshalb gibt es immer große Unterschiede. Also mach dir keine Sorgen. Wenn deine Tochter Spaß dran hat, kann Jumu eine tolle Erfahrung sein und wie bei deiner Tochter zu sehen ist, motiviert es sie ja zum üben.

Was will denn deine Tochte so spielen?
 
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#2911
geigenspass
Junior Boarder
Beiträge: 23
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Aw: Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 0
Also spielen wird sie folgendes Programm:

    Rieding, Concerto h-moll, 1. Satz
    Schostakowitsch, Marsch aus den Albumstücken
    Mozart, Les petites rien, I und II, wobei I der langsame Satz sein wird.


LG
 
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#2912
Penelokan
Senior Boarder
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Aw: Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 2
Für 3 Jahre Unterricht ist das Programm normal. Wie schon geschrieben. Andere haben in diesem Alter einfach schon länger Unterricht - manche schon doppelt so lange.
Einige haben auch nicht nur eine Stunde Unterricht pro Woche sondern eben auch zwei. Über die Jahre summiert sich das und wirkt sich auf den Ausbildungsstand aus.

Deshalb sollte deine Tochter mehr auf Qualtität setzen als auf den Schwierigkeitsgrad.
 
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#2913
Alabama
Mama mit Geigen/Klavier-Tochter :o))
Gold Boarder
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Ort: Youtube-Name: violinopiccolo
Aw: Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 2
Hallo Geigenspass - und vor allem herzlich willkommen!

also bei uns in der Anmeldung steht drin, dass nicht auf den Schwierigkeitsgrad geachtet wird, sondern auf Musikalität, Ausstrahlung, Klanggestaltung, Technische Beherrschung.

Aber auch wir lassen uns überraschen, denn auch meine Tochter spielt nach 3 Jahren Unterricht ebenfalls das erste Mal an einem Wettbewerb mit.

Die Auswahl der Stücke hat meine Tochter zusammen mit ihrem Lehrer bestimmt.

Wir finden das sehr aufregend (die ganze Familie!) und geniessen die Zeit einfach!

Viele Grüsse!
 
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#2914
violle
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Beiträge: 242
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Geschlecht: weiblich
Aw: Das erste Mal... vor 2 Jahren, 1 Monat Karma: 1
Hallo Geigenspass,
willkommen im Forum.
Wenn deine Tochter durch ein Preisträgerkonzert Spaß am Üben gefunden hat, dann hat der Wettbewerb doch schon etwas wunderbares bewirkt. So hat sie ein Ziel gehabt und dafür gearbeitet. Sicher ist sie mit ihren Stücken weit vertrauter als ohne Jumu.
Natürlich kommt es zu allererst auf das wie an, dann auf das was. Es gibt in der ersten Phase des Wettbewerbs immer ein ganz unterschiedliches Niveau. Und je nachdem wo ihr spielt (Einzugsgebiet einer supertollen Musikschule oder irgendwo ich sag mal "auf dem platten Lande" ohne wirkliche Konkurrenz , kann man mit sehr musikalisch vorgetragenen Stücken mal mehr mal weniger gewinnen, handelt es sich ja um einen Wettbewerb.
Unsere hat immer ganz viel gehört und schon deshalb viel mitgenommen und wenn sie mit ihrem Spiel (und der Lehrer) zufrieden war, dann war ihr die Pktzahl so ziemlich egal. Klar gibt es mal Enttäuschunen, je nach dem, was man selbst für Erwartungen hat, aber die Freude an der Musik, das gemeinsame Erleben und die Vielfalt, die man mit nimmt, macht so ein Tag zu etwas ganz besonderem.
Egal wie das Ergebnis war und ist, feiern wir abends nach der Verkündigung immer in geselliger Runde und freuen uns mit den glücklichen "Siegern" und trösten diejenigen, die es nicht nach vorne geschafft haben.
Wenn man die Kinder gut vorbereitet, dann ist es eben einfach eine Erfahrung, da braucht man nicht traurig sein.
Wir sind seit 10 Jahren jedes Jahr dabei und kennen inzwischen ganz viele und suchen uns immer jeder unser ganz persönliches Zuhörprogramm heraus und werten auch intern mit. Wir werden immer besser im Treffen.
Ganz viel Spaß und Freude bei eurem ersten großen Vorspieltermin, wir drücken gaaaanz doll die Daumen.

lg violle
 
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