Vielen Dank für das zahlreiche positive Feedback.
@violle:
Ja, M. wirkt gar nicht so nervös, er hat sich prima gehalten.

Aber wenn man ihn sonst geigen hört, hört man schon den Unterschied, er ist sonst lockerer und souveräner. Ich glaube, er hatte auch keine Angst, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden oder so, das kommt tatsächlich erst später. Aber er ist eher eins von den Kindern, die sich, wenn sie vor fremden Leuten stehen, erstmal hinter Mami verstecken und nur langsam auftauen und ich kann mir schon vorstellen, wie das für ihn war, als er auf die Bühne kam und plötzlich gesehen hat, wie viele Leute da wirklich sitzen!
@Annette:
Ja, Du hast recht, zu viele Gedanken machen ist wirklich nicht gut. Aber wir haben in unserem Umfeld auch leider so wenig musizierende Kinder und erst recht nicht so kleine und wenn man so gar keine Austauchmöglichkeiten hat, ist man einfach leichter verunsichert. Zum Glück treffe ich hier immer auf offene Ohren.

Und irgendwann lerne ich vielleicht auch, mir nicht so viele Gedanken zu machen... .
Zum Üben und zum Unterricht: Ich bin generell im Unterricht dabei. Das ist mir sehr wichtig und auch die Lehrer sind da sehr offen. Beim Klavierunterricht kann ich mich langsam etwas herausziehen, da weiß ich in etwa, auf was ich achten muss. Unser kleinr Pianist übt auch zu Hause schon zeitweise allein (etwa 50%), ich lasse ihn bewußt die Stücke selbst erarbeiten und komme irgendwann dazu. Er übt etwa 20 Minuten am Tag. Bei unserem Geiger ist meine Anwesenheit im Unterricht viel wichtiger, da gibt es ja so viele Dinge, auf die ich achten muss und die ich sonst nicht wüßte, ich kann ja selbst keine Geige spielen. Es ist wirklich auch ein Lernprozess, Geige lernen zu begleiten. M. übt auch zu Hause fast nur mit mir, ab und an spielt er mal ein Stück allein, aber immer, wenn wir "ersthaft arbeiten", bin ich dabei. Je nachdem, wie viel Zeit wir haben, übt M. in der Woche etwa eine halbe Stunde pro Tag und am Wochenende eine Dreiviertelstunde. In den Ferien hatten wir mehr Zeit zum üben (nein, er geht noch nicht zur Schule, aber der Alltag war aufgrund von weniger Terminen sehr entzerrt), da haben wir täglich eine Dreitviertelstunde bis Stunde geübt und einmal die Woche Unterricht gehabt, das hat sehr viel gebracht und viel Spaß gemacht.
Die Kommunikation zwischen mir und den beiden Lehrern stimmt einfach 100%ig und das ist total klasse. Auch die Kinder lieben ihre Lehrer sehr. Ohne dieses gute Verhältnis und das "Ziehen an einem Strang" wären die Jungs jetzt nie im Leben so weit.
Ganz liebe Grüße!!!
Annika